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Lexikon: Leibeigenschaft

„In der Frühen Neuzeit unterscheidet man die mildere Form der Leibeigenschaft in Süd- und Westdeutschland, die zu Geld- und Naturalabgaben sowie Hand- und Spanndiensten verpflichtete, von der harten Form in Ostdeutschland, der Gutsherrschaft. Letztere entwickelte sich im 15./16. Jh. und war eine Erbuntertänigkeit, zu der unbeschränkte Frondienste, Gesindezwang der Kinder, Verbot der Freizügigkeit gehörten; Heiraten der Leibeigenen waren genehmigungspflichtig. Die Abschaffung der Leibeigenschaft begann in Deutschland im 18. Jahrhundert.“[1]


Quellen

  1. Forum Geschichte 11 Bayern, S. 23, Cornelsen Verlag, Berlin, 2009 1. Auflage, ISBN 978-3-464-64838-4

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