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Geschichte: 7. Klasse | Die Kreuzzüge

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Die Kreuzzüge

Da die Menschen im Mittelalter sehr religiös waren, pilgerten viele nach Jerusalem, zum Hinrichtungsort Jesu. 1078 wurde Jerusalem von den Seldschuken erobert und die Pilger wurden abgehalten, die Stadt zu besuchen. Auch gab es Berichte von Übergriffen auf christliche Pilgerfahrer.

Papst Urban II. drängte 1095 die Ritter zu einem Kreuzzug, um Jerusalem zu befreien. Gründe, um am „Heiligen Krieg“ teilzunehmen, waren die Überzeugung, in das Paradies zu kommen, an Geld und Ehre zu gelangen und ein Abenteuer erleben zu können.

Die Sieben Kreuzzüge

Insgesamt kam es innerhalb von 200 Jahren zu sieben Kreuzzügen.

Der dritte Kreuzzug

1187 eroberte Sultan Saladin Jerusalem, woraufhin der Papst zu einem neuen Kreuzzug aufrief. Der Kreuzzug wurde von König Richard Löwenherz, König Philipp II. und Kaiser Friedrich I. (Barbarossa), und nach dessen Tod Leopold von Österreich, angeführt.

1191 erreichte Richard als erstes Jerusalem und verhandelte 1192 mit ihm, dass die Eroberungen Richards bestehen bleiben, dass christliche Pilger nach Jerusalem reisen durften und dass ein dreijähriger Waffenstillstand herrscht.

Das Scheitern der Kreuzzüge

Gründe in Kreuzzügen zu kämpfen waren, dass man in den Himmel kommt (Sünden werden vergeben), erleben eines Abenteuers, Spaß am Kämpfen, erhaltener Ruhm und Reichtum.

Komplett gescheiterte Kreuzzüge waren der Bauernkreuzzug und der Kinderkreuzzug.

Durch die Kreuzzüge gab es aber auch viele technische Erneuerungen in vielen Bereichen. So erhielt man von den Muslimen neues Wissen über die Medizin, Mathematik und Literatur; man lernte neue Gewürze und Speisen kennen (Orangen, Aprikosen, Zucker, Artischocken) und arabische Ziffern wurden in der westlichen Welt eingeführt. Auch Schach wurde bekannt.

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