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Deutsch: Hintergrundwissen | Die schriftliche Erörterung

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Die schriftliche Erörterung

Definition

Die Erörterung ist eine gedankliche Auseinandersetzung mit einem Thema oder einem Problem in sachlicher, argumentierender Form. Dabei werden Sachfragen geklärt oder Entscheidungsfragen diskutiert.

Aus der Formulierung des Themas erkennt man, um welche Art der Erörterung es sich handelt.

Steigernde Erörterung

Es liegt eine Sachfrage zugrunde, die eine Darlegung verschiedener Aspekte in steigernder Form fordert. Ursachen und Folgen eins Problems und mögliche, ergreifbare Maßnahmen sind ebenfalls aufzuführen. Dabei ist das schwächste Argument als erstes zu bringen und zum Schluss das stärkste.

Antithetische/Dialektische Erörterung

Ihr liegt eine Entscheidungsfrage zugrunde. Es wird eine Stellungnahme zu einem Problem verlangt. Dabei ist es wichtig, sich in die Position eines möglichen Kontrahenten zu versetzen und das „Für und Wider“ (Pro und Contra) abzuwägen.

Zweck der Erörterung

Eine Erörterung hat als Ziel, dass man sich über einen Sachverhalt oder über eine Frage Klarheit verschaffen soll. Außerdem soll man seine Meinung dem Leser überzeugend und verständlich darlegen sowie Hintergründe, Ursachen, Zusammenhänge und Folgen untersuchen, darstellen und werten.

Grundlage der Erörterung

Grundlage der Erörterung ist die sachliche Argumentation, die aus folgenden Teilen besteht:

Sprache

Die Erörterung ist eine sachliche, argumentative (begründende) Schreibform. Deshalb ist eine unpersönliche (Passiv, impersonale Wendungen), nicht gefühlshafte, nur an der Sache orientierte Sprache erforderlich. Die Beziehungen zwischen den einzelnen Punkten bzw. Argumenten müssen deutlich sein werden. Ein bloßes Aufzählen von Punkten ist deshalb zu vermeiden.

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